Unsere Philosophie
basiert auf einem Drei-Stufen-Modell:
Die erste Stufe bildet die Basis jeglicher Zusammenarbeit mit dem Hund: das Vertrauen.
Vertrauen ist ein Gut, welches nicht eingefordert werden kann, es muss aufgebaut und erarbeitet werden. Damit der Mensch das Vertrauen des Hundes erlangt, ist es notwendig, dass der Hund verstanden wird. Verständnis kann nur durch Kommunikation zustande kommen. Dies bedeutet, dass Hund und Mensch in derselben Sprache miteinander „sprechen“ müssen. Daher macht es Sinn, dass zuerst der Mensch die Sprache des Hundes erlernt und anwendet.
Die zweite Stufe ist die Triebfeder für die Mitarbeit des Hundes:
die Motivation.
Der Impuls eine gewünschte Verhaltensweise auszuführen, kann durch eine positive oder negative Motivation bestimmt werden. Da wir zuerst eine Basis aus gegenseitigem Vertrauen geschaffen haben, wäre es töricht, diese durch Strafen, bedrohliche Körpersprach-Signale oder durch für den Hund unangenehme, artfremde Verhaltensweisen zu zerstören. Wir motivieren unseren Hund, dass zu tun was wir wollen, über die positive Verstärkung. Diese setzt sich aus der erlernten Körpersprache des Hundes und dem gezielten Einsatz von Belohnung zusammen.
Die dritte Stufe ist die Kompetenz den Hund zu leiten:
die Dominanz.
Es mag überraschend sein, aber die Dominanz macht den kleinsten Teil des Drei-Stufen-Modells aus, welcher aber in der Praxis am schwierigsten zu erarbeiten ist. Durch das Schaffen einer partnerschaftlichen Beziehung geprägt von Vertrauen und Motivation, entsteht eine „positive Autorität“.
Die Kompetenz den Hund zu leiten, erlangt der Mensch sobald er eine vertrauensvolle Beziehung zum Hund geschaffen hat. Zudem ist es essentiell, dass der Mensch die Sprache des Hundes versteht und anwendet, konsequent in seinem Handeln ist und die eigenen Bedürfnisse von denen des Hundes unterscheidet und zurückstellt.
