Problemhunde-Arbeit



Zuerst definieren wir den „Problemhund“:

Wir sprechen von einem Hund, der in der Welt der Menschen Probleme verursacht, indem er ein auffälliges und nicht erwünschtes Verhalten an den Tag legt.

Dabei kann es sich durchaus um für den Hund natürliche Verhaltensmuster handeln, welche der Mensch als störend empfindet. Diese Verhaltensweisen können so extrem auftreten, dass die Menschen, die einen solchen Hund besitzen, nicht mehr damit umgehen können.


Hier einige Beispiele für ein solches Verhalten:

Hochspringen an Menschen, extremes Abschlecken, Anbellen von Menschen/Hunden/Fahrradfahrern/Joggern oder Autos, der Hund wird nicht stubenrein, der Hund kann nicht allein bleiben, der Hund zerstört die Inneneinrichtung, extremer Sexualtrieb, brutales Spielen, extremes Ziehen an der Leine, Aufnahme von Essensresten, Abfall, Kot o.ä. von der Straße, Jagen.


Wir verfahren bei den so genannten „Problemhunden“ nach dem Prinzip des pädagogischen Dreischritts:


An erster Stelle steht die Beobachtung der Verhaltensweisen

  1. des Hundes

  2. und des Menschen


Anschließend wird eine Diagnose gestellt, welche sich auf die gemachten Beobachtungen stützt.


Im letzten Schritt werden praktische Strategien zur Problem-Bewältigung vermittelt:

Zur Verbesserung der Situation müssen bei Mensch und Hund vorhandene Verhaltensmuster durchbrochen und durch neue ersetzt werden. Unerwünschte Verhaltensweisen werden durch erwünschte „Ersatzhandlungen“ ersetzt.